Was lernen wir eigentlich, wenn wir zusehen, wie Mächtige Regeln brechen?
"Beobachtungslernen" das klingt zunächst nach Kinderzimmer, nach dem kindlichen Nachahmen von Eltern, die sich die Schuhe binden. Doch: Wir verlassen dieses Kinderzimmer nie wirklich. Wir sind lebenslange Beobachter.
Was macht das mit uns, wenn wir heute in die Welt schauen und regelmäßig Grenzüberschreitungen beobachten?
Zwischen Nähe und Distanz: Wie emotionale Leere im Arbeitsalltag entsteht.
Viele Arbeitskulturen erwarten, dass die innere Welt keinen Platz bekommt. Emotionen gelten als unzuverlässig, unprofessionell oder zumindest störend. Doch genau dieser Ausschluss schafft die Distanz, die Menschen erschöpft und isoliert.
2026 wartet auf dich: Dein Reflexions-Workbook
Zum Jahresende entsteht oft ein besonderer Zwischenraum. Das Vergangene fällt langsam von uns ab, das Kommende zeigt sich nur als Umriss.
Dieses Workbook lädt dazu ein, dem Tempo zu entkommen und innezuhalten: anzuerkennen, was dieses Jahr mitgebracht hat. Klarer zu sehen, was bleiben darf. Auszusortieren, was nicht weiter trägt. Und Raum zu schaffen für das, was kommen möchte.
Der Körper weiß es zuerst: Wie unser Nervensystem Stress spürt, bevor wir es merken.
Das Nervensystem ist ein stilles Archiv: Atemrhythmus, Herzfrequenz, Gesichtsausdrücke anderer Menschen, Tonlagen, soziale Spannungen. Es speichert, sortiert, bewertet.
Nur arbeiten Körper und Bewusstsein nicht im gleichen Tempo. Der Körper reagiert in Millisekunden, der Kopf manchmal erst viel später.
Neurowissenschaftlich betrachtet geschieht Stress nicht „im Kopf“, sondern im Zusammenspiel zwischen Gehirn und Körper.
Der Körper spricht zuerst, schickt uns Signale, in seinem eigenen Dialekt. Und oft verbringen wir Jahre damit, ihn zu überhören.
Warum Resilienz nicht bedeutet, mehr auszuhalten
Resilienz hatte seinen Weg in den Mainstream vor allem auch während der Corona-Krise erhalten.
Heutzutage ist es immer noch ein Begriff, eine Fähigkeit, die in verschiedenen Kontexten gefordert wird.
Manchmal aber auch als “Reiß dich zusammen”-Analogie.
Irgendwie scheint es eines der missverstandenen Konzepte unserer Zeit.
Denn die ursprüngliche Frage der Resilienzforschung war nie:
Wie schaffen wir es, dass Menschen mehr Belastung aushalten?
Sondern:
Wie entsteht menschliche Anpassungsfähigkeit in komplexen, manchmal chaotischen Lebensrealitäten – ohne daran innerlich zu zerbrechen?
Das ist ein Unterschied.
Wenn KI sich menschlich anfühlt und wir anfangen, entsprechend zu handeln.
Wird KI unsere Beziehungen ersetzen?
Wird sie eines Tages unser Handeln bewerten – und uns dafür zur Rechenschaft ziehen?
In den 1990er Jahren formulierten Byron Reeves und Clifford I. Nass von der Stanford University das Paradigma „Computers as Social Actors“ (CASA). Es besagt: Selbst wenn wir wissen, dass ein System keine echte Person ist – behandeln wir es doch oft wie eine.
Gedankenkreisen beenden: Wege aus der mentalen Endlosschleife
Kennst du das Gefühl, wenn dein Kopf einfach nicht zur Ruhe kommt? Wenn du dich erschöpft fühlst, aber dein Verstand unermüdlich weitermacht? Gedanken drehen sich im Kreis, als würden sie einen Ausweg suchen – doch sie finden ihn nicht. Statt Lösungen entstehen neue Fragen, Zweifel oder sogar noch mehr Stress.
Genau dann wird es Zeit, bewusst auszusteigen. Aber wie gelingt das?
Resilienz stärken: Selbstwahrnehmung als Teil der Selbststeuerung
Resilienz ist keine starre Eigenschaft, sondern ein dynamischer Prozess, der durch verschiedene Fähigkeiten geformt wird. Ein zentraler erster Schirtt ist die Entwicklung einer ehrlichen Selbstwahrnehmung. Sie hilft uns, unsere Stärken und Schwächen realistisch einzuschätzen und bildet die Grundlage für gezielte Selbststeuerung.
Nutze meine Übung “Interview mit anderen” um im Kontakt mit deinem Umfeld zu sein und frische Impulse zu erhalten!
Du findest einen kostenlosen Download am Ende.
Vom Wandel nicht überwältigt: Tipps für eine gelungene persönliche Transformation
Veränderung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, ob sie nun freiwillig geschieht oder von äußeren Umständen initiiert wird. Studien zeigen, dass Menschen Veränderungen oft als stressig empfinden.
Doch warum ist das so? Warum nehmen wir Veränderung als stressig wahr? Und wie bleibt man in Bewegung?
Experiment: Bewusst den Moment wahrnehmen - genau jetzt!
Jetzt wollen wir mal versuchen, ob wir einen kurzen Moment der Achtsamkeit mit diesem digitalen Blogartikel herstellen können. Ein Experiment!
Coping als Teil der eigenen Resilienz
Coping leitet sich vom englischen Verb "to cope with" ab und bedeutet, mit Belastungen umzugehen, sie zu bewältigen oder zu verkraften. Es bezieht sich auf die verschiedenen Strategien, Verhaltensweisen und Anstrengungen, die uns dabei unterstützen, mit aktuellen oder bevorstehenden Herausforderungen umzugehen.
In diesem Artikel stelle ich 3 Übungen vor, um mehr zu entdecken!
Gute und schlechte Emotionen. Ist das so? Emotionen verstehen und regulieren.
Emotionen sind vielschichtig und faszinierend. Doch was genau sind Emotionen überhaupt? Haben sie einen Zweck? Und sind “negative” Emotionen wie Traurigkeit oder Angst tatsächlich schlecht?
Von Rivalität zu Kollaboration: Die 5 Dysfunktionen, die Teams zurückhalten
Im Zentrum jedes erfolgreichen Teams steht eine Kultur der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Respekts. Doch allzu oft werden Teams von inneren Konflikten und Dysfunktionen zurückgehalten, die ihr volles Potenzial verhindern.
Inspiriert von den Erkenntnissen des renommierten Autors Patrick Lencioni und seinem Werk über die "5 Dysfunktionen eines Teams", wird es in diesem Artikel darum gehen, wie solch ein Umfeld aussehen muss und was es benötigt um effektive Zusammenarbeit zu gewährleisten.
Erkenne dich selbst: Den eigenen Selbstwert prüfen
Was ist mein Selbstwert?
Das Wort “Selbstwert” ist mit sehr vielen Bedeutungen aufgeladen. Im folgenden Artikel werde ich erstmal den Begriff klären und ein paar Perspektiven zur Selbstwertanalyse teilen.
Die 7 Faktoren der Resilienz
Das Konzept der Resilienz hat in verschiedenen Bereichen an Bedeutung gewonnen, da es ein tieferes Verständnis für die Fähigkeit der Menschen, Krisen zu bewältigen und sich trotz widriger Umstände zu erholen, vermittelt.
Aber was ist “Resilienz”? Woran merkt man, wie resilient man selber ist? Und kann man Resilienz erlernen oder trainieren?
Ruhe im Sturm: “Skills” als Werkzeug für mehr Wohlbefinden
Eine äußerst praktische Methode in Stresssituationen sind sogenannte "Skills" – übersetzt bedeutet dies schlichtweg "Fertigkeiten". Diese Werkzeuge bieten klare Wege zur Stressbewältigung. Du findest am Ende einen Download mit zahlreichen Beispielen zum Ausprobieren.
Hilft Coaching überhaupt was? - Coaching als Instrument zur beruflichen Weiterentwicklung
Wir selbst sind konstant in Veränderung, und unser Umfeld ebenfalls. In diesen Phasen kann Coaching eine hilfreiche Methode sein.
… aber … hilft Coaching überhaupt was?
Klartext-Kommunikation: Wie das 4-Ohren-Modell Missverständnisse auflöst
Der Alltag ist ein ständiger Balanceakt zwischen Beziehungen, Aufgaben und individuellen Bedürfnissen. Inmitten dieses Kommunikations-Chaos kann das 4-Ohren-Modell nach Schulz von Thun zu einem wahren Retter werden.
Zwischen Authentizität und Professionalität im Job: Ein Spannungsfeld oder Frage der Perspektive?
“Sei Du Selbst! - Come as you are!” Die Dynamik zwischen Authentizität und Professionalität am Arbeitsplatz bildet seit jeher einen Kernpunkt in der Diskussion über beruflichen Erfolg und persönliche Entfaltung. In diesem Artikel wirst du unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, um eine eigene Antwort auf diese Frage zu erhalten.
Konfliktresilienz im Team stärken - Interventionen und Anwendungsfälle aus der Systemik
Konflikte im Team werden oft als störend und unerwünscht betrachtet, aber in Wirklichkeit sind sie unvermeidlich und können sogar positiv für die Entwicklung einer starken Teamdynamik sein. In diesem Artikel werde ich mich darauf konzentrieren, wie systemische Interventionen die Konfliktresilienz im Team stärken können, um so zu einer produktiven und gesunden Arbeitsumgebung beizutragen.